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Covid-19: Die Europäische Kommission unterstützt die Behandlung mit Rekonvaleszenten-Plasma Covid-19: Die Europäische Kommission unterstützt die Behandlung mit Rekonvaleszenten-Plasma
Die Europäische Kommission hat mehr als 200 Blutspendedienste in der gesamten EU aufgefordert, Mittel für die Anschaffung von Plasmapheresegeräten zu beantragen. Mit diesen Geräten... Covid-19: Die Europäische Kommission unterstützt die Behandlung mit Rekonvaleszenten-Plasma

Die Europäische Kommission hat mehr als 200 Blutspendedienste in der gesamten EU aufgefordert, Mittel für die Anschaffung von Plasmapheresegeräten zu beantragen. Mit diesen Geräten wird Plasma von Blutspendern gewonnen. Ziel dieser Dadurch sollen die Kapazitäten der EU zur Gewinnung von Plasma von genesenen COVID-19-Patienten, ausgebaut werden. Mit dieser Behandlung können neu erkrankte COVID-19-Patienten bei ihrer Genesung unterstützt werden.

Dazu die für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit zuständige EU-Kommissarin Stella Kyriakides„Der Einsatz von Rekonvaleszenten-Plasma könnte eine vielversprechende Behandlungsmöglichkeit gegen COVID-19 darstellen. Durch die heute von uns vorgeschlagene Finanzierungsmaßnahme können wir bei der Plasmagewinnung vorankommen, und ich rufe alle Interessenträger in diesem Bereich dazu auf, davon Gebrauch zu machen. Wir werden weiterhin alle Optionen prüfen, wie sich zum Schutz unserer Bürgerinnen und Bürger die Entwicklung von sicheren und wirksamen Behandlungen gegen COVID-19 und der Zugang dazu fördern lassen. Dies bleibt in den kommenden Wochen und Monaten unser höchstes Ziel.“

Aus dem Plasma wird ein COVID-19-spezifisches Arzneimittel (Immunglobin) als kurzfristige Alternative zu Impfstoffen hergestellt. Über die Wirksamkeit dieser Behandlungen haben wir bereits berichtet. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend, aber die Resultate umfassender klinischer Prüfungen liegen noch nicht vor.

Für diese Behandlungsmethoden müssen große Mengen Rekonvaleszenten-Plasma von genesenen Patientinnen und Patienten gewonnen werden.

Bisher werden fast 75 % des Plasmas, das von öffentlichen Blutspendediensten und dem Roten Kreuz gesammelt wird, aus Vollblutspenden gewonnen, indem das Plasma von den übrigen Blutbestandteilen getrennt wird. Effektiver wäre eine direkte Entnahme des Plasma. Bei diesem Verfahren können mit einer einzigen Spende größere Plasmamengen gewonnen werden mit einer nur zweiwöchigen Wartezeit bis zur nächsten Spende.

Aus den bewilligten finanzielle Mitteln wird die Anschaffung von Plasmapheresegeräten und nötigem Equipment unterstützt.

Quelle: https://ec.europa.eu/commission/presscornerhttps://ec.europa.eu/commission/presscorner

Headerbild: @brgfx (Freepix)

Dr. Polwin-Plass Lydia Inhaberin und Chefredakteurin

Als promovierte Journalistin/Publizistin arbeite ich als freie Journalistin und Pressefotografin in Frankfurt am Main und Umgebung. Meine Themenschwerpunkte sind Vertrieb, Marketing, Bildung, Arbeitsmarkt, Kultur und Alternativmedizin. Zu medizinischen Themen konnte ich mir im Laufe der Jahre durch Mitwirkung an medizinischen Projekten und Verfassen zahlreicher Gesundheitsbroschüren viel Wissen und Erfahrung aneignen. Im Frühjahr 2015 gründete sie mein erstes Online Magazin "Metalogy.de" und 2019 folgte "Gesund heute und morgen".