Natürliches im Kampf gegen Epilepsie
ErnährungstippsGesundheitsnewsStudienUmweltnachrichtenVitalstoffe 10. Oktober 2019 Dr. Polwin-Plass Lydia
Epileptiker haben es schwer, wie man weiß. Die Anfälle treten auf, wenn man am wenigsten damit rechnet. Doch gibt es natürlich Mittel, die bei der Therapie unterstützen wie ketogene Diät, Cannabis oder Naltrexon?
Epilepsie ist eine neurologische Erkrankung, mit anfallsartigen unkontrollierbaren Muskelzuckungen (Kloni) und/oder Verkrampfungen (Toni) eines Körperteils oder der gesamten Muskulatur und/oder andere verbunden ist. Verantwortlich für diese Anfälle ist die Hirnrinde. Dort liegen die Zellkörper der Nervenleitungen, die für die Sendung von Bewegungsimpulsen zur Muskulatur verantwortlich sind. Beim gesunden Menschen läuft dies geordnet und „physiologisch“ ab. Wenn aber diese Zellkörper gleichzeitig abnorme Entladungen produzieren, wird dies unkontrolliert und „pathologisch“. Mehrere Minuten lang können die Anfälle nicht durch hemmende Nervenimpulse gestoppt werden.
Die meist in Tablettenform verabreichten Antiepileptika sorgen für eine Unterdrückung der für die Krankheit typischen Krampfanfälle (Konvulsionen). Je nach Substanz hemmen sie erregende Nervenrezeptoren oder erhöhen die Aktivität der hemmenden Rezeptoren. Die erregenden Rezeptoren werden durch die Aminosäuren Glutamat oder Glycin stimuliert, während für die hemmende Seite der körpereigenen Stoffe die Gamma-Aminobuttersäure (GABA) steht. Eine „Heilung“ der Epilepsie ist durch diese Mittel nur selten möglich. Vielen Epilepsie-Patienten ist nicht bekannt, dass es neben den mit starken Nebenwirkungen behafteten chemisch-synthetischen Antiepileptika auch Behandlungsmöglichkeiten aus der Ernährungsmedizin, der Pflanzenheilkunde und der Regulationsmedizin gibt.
Die ketogene Diät als Therapieoption bei Epilepsie wurde durch den Spielfirm „First Do No Harm“ mit Meryl Streep weltweit bekannt gemacht: https://www.youtube HYPERLINK „https://www.youtube.com/watch?v=XUxbOzD6RTY“ HYPERLINK „https://www.youtube.com/watch?v=XUxbOzD6RTY“.com/watch?v=XUxbOzD6RTY
Durch diese spezielle Diätform aus der Ernährungsmedizin, konnten schon mehrere Menschen ohne schwere Nebenwirkungen dauerhaft krampffrei werden. Eine Heilung durch die ketogene Diät ist daher nicht von der hand zu weisen. Vor allem in einer Kombination mit Cannabisblüten gemäß Pflanzenheilkunde und niedrig dosiertem Naltrexon – Regulationsmedizin.
Mit der fettreichen und kohlenhydratreduzierten ketogenen Diät wird eine Stoffwechselsituation geschaffen, in der der Körper vermehrt sogenannte Ketonkörper bildet. Keton-Moleküle gelten als effektive Gehirnnahrung. Sie beruhigen krampfbereite Nervenzellen. Zudem werden Blutzucker- und Insulin-Spiegel niedrig gehalten und auf diese Weise Entzündungstendenzen entgegengewirkt. Dadurch kann die Krampfschwelle angehoben werden.
Die Krampfneigung kann zudem durch die in Deutschland verschreibungsfähigen Cannabisblüten gesenkt werden, da ihre Inhaltsstoffe über das Endocannabinoid-System beruhigend auf das Nervensystem wirken. Bei der Behandlung von Epilepsie mit LDN wird zudem das dämpfende System der körpereigenen Opioide angesprochen.
Quelle: Pressemitteilung von Manfred van Treek – Viernheim
Arzt Allgemeinmedizin Naturheilverfahren Umweltmedizin Mitglied des Präsidiums und wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Naturheilbundes e.V. Zweiter Vorsitzender des Naturheilvereins Mannheim e.V.
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