Gesundes Leben
Stammzelltransplantation in der Coronakrise Stammzelltransplantation in der Coronakrise
Die Covid-19 Krise stellt die gemeinnützige Organisation vor enorme Herausforderungen: als internationale Stammzellspenderdatei versorgt DKMS täglich rund 20 Blutkrebs-Patienten weltweit mit lebensrettenden Stammzelltransplantaten. Doch... Stammzelltransplantation in der Coronakrise

Die Covid-19 Krise stellt die gemeinnützige Organisation vor enorme Herausforderungen: als internationale Stammzellspenderdatei versorgt DKMS täglich rund 20 Blutkrebs-Patienten weltweit mit lebensrettenden Stammzelltransplantaten. Doch woher nehmen während der Coronakrise?

„Die größte Herausforderung liegt aktuell in der Beantwortung der Frage: Wie bekommen wir unsere Transplantate von A nach B. Konkret, von den Entnahmezentren hin zu den Kliniken, in denen die Patienten behandelt werden und auf ihre Lebenschance warten. Wir stehen jeden Tag vor neuen Herausforderungen,“ so Gabi Rall, Direktorin Medical Business and Development und Leiterin des International Transplantation Service (TCS) der DKMS. 

Corona-Tests: DKMS-Labor unterstützt Uniklinik

Das DKMS Life Science Lab unterstützt seit dieser Woche ganz aktuell die Uniklinik Dresden im Kampf gegen die Pandemie und unterstützt aktiv bei dringend notwendigen Corona-Tests. Das Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden kann dadurch im ersten Schritt die Anzahl der möglichen Corona-Tests vor Ort verdreifachen (von 300 auf 900 täglich). Von der Idee bis zur Umsetzung dauerte diese Unterstützung nur vier Tage. 

Landesweit führen zurzeit 47 Labore (Quelle: Gesellschaft für Virologie e.V.) Corona-Tests durch. Je nach Standort und Fallzahlen stoßen viele von ihnen schon jetzt an ihre Grenzen. „Umso wichtiger ist es für Medizin- und Forschungseinrichtungen, jetzt zusammenzustehen, Synergien zu nutzen und gemeinsam an einem Strang zu ziehen“, sagt Dr. Alexander Schmidt, Geschäftsführer der DKMS. 

Online-Registrierung

Zum Schutz der Bevölkerung hat die DKMS alle geplanten Veranstaltungen zur Registrierung potenzieller Stammzellspender verschoben – dies betrifft öffentliche Registrierungsaktionen im Namen von betroffenen Patienten ebenso wie Veranstaltungen an Schulen, Hochschulen, in Unternehmen, Festivals wie Wacken oder Sportvereinen. „Wir alle sind in der Verantwortung mitzuhelfen, dass die Verbreitung von Covid-19 eingedämmt wird. Denn wir fühlen uns dem Schutz der Gesundheit aller Menschen in ganz besonderer Weise verpflichtet. Um diese globale Herausforderung zu meistern, sind Einschränkungen etwa von Reisetätigkeiten eine Selbstverständlichkeit. Doch für lebensbedrohliche Situationen sind Ausnahmen unbedingt erforderlich. Wir müssen Grenzen überwinden, um Patienten zu helfen, für die jeder einzelne Tag zählt“, sagt Dr. Elke Neujahr, vorsitzende Geschäftsführerin der DKMS Group. 

Helfen Sie bitte! Infos unter:  www.dkms.de.“

Dr. Polwin-Plass Lydia Inhaberin und Chefredakteurin

Als promovierte Journalistin/Publizistin arbeite ich als freie Journalistin und Pressefotografin in Frankfurt am Main und Umgebung. Meine Themenschwerpunkte sind Vertrieb, Marketing, Bildung, Arbeitsmarkt, Kultur und Alternativmedizin. Zu medizinischen Themen konnte ich mir im Laufe der Jahre durch Mitwirkung an medizinischen Projekten und Verfassen zahlreicher Gesundheitsbroschüren viel Wissen und Erfahrung aneignen. Im Frühjahr 2015 gründete sie mein erstes Online Magazin "Metalogy.de" und 2019 folgte "Gesund heute und morgen".